Traumapädagogik

Traumapädagogik

 (nach den Vorgaben von DeGPT/Fachverband Traumapädagogik).

Inhalt

Die psychosoziale Versorgung traumatisierter Menschen wird in erheblichem Ausmaß durch Berufsgruppen mit pädagogischen und sozialarbeiterischen Abschlüssen geleistet. Mit der Einführung der Zusatzqualifikation „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung“ nach den Empfehlungen der DeGPT und des Fachverbandes für Traumapädagogik e.V. (vormals BAG-TP) werden Qualitätsstandards in der pädagogischen und psychosozialen Versorgung traumatisierter Menschen etabliert.

Diese Zusatzqualifikation befähigt die u.g. Berufsgruppen im kompetenten pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, welche u.a.eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) entwickelt haben sowie in der traumasensiblen Beratung von Eltern und Fachleuten. Die ReferentInnen haben besondere berufliche Erfahrungen mit einer traumatisch belasteten Klientel aus den Bereichen Jugendhilfe, Psychotherapie und Psychiatrie

Diese Zusatzqualifikation richtet sich gezielt an diejenigen Fachleute, welche keine trauma-psychotherapeutische Qualifikation anstreben. Somit ist für diese Zusatzausbildung keine Approbation (staatliche Berufszulassung als PsychotherapeutIn) und keine Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde erforderlich.

Inhalt

Die psychosoziale Versorgung traumatisierter Menschen wird in erheblichem Ausmaß durch Berufsgruppen mit pädagogischen und sozialarbeiterischen Abschlüssen geleistet. Mit der Einführung der Zusatzqualifikation „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung“ nach den Empfehlungen der DeGPT und des Fachverbandes für Traumapädagogik e.V. (vormals BAG-TP) werden Qualitätsstandards in der pädagogischen und psychosozialen Versorgung traumatisierter Menschen etabliert.

Diese Zusatzqualifikation befähigt die u.g. Berufsgruppen im kompetenten pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, welche u.a.eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) entwickelt haben sowie in der traumasensiblen Beratung von Eltern und Fachleuten. Die ReferentInnen haben besondere berufliche Erfahrungen mit einer traumatisch belasteten Klientel aus den Bereichen Jugendhilfe, Psychotherapie und Psychiatrie

Diese Zusatzqualifikation richtet sich gezielt an diejenigen Fachleute, welche keine trauma-psychotherapeutische Qualifikation anstreben. Somit ist für diese Zusatzausbildung keine Approbation (staatliche Berufszulassung als PsychotherapeutIn) und keine Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde erforderlich.

Zielgruppen:

  • Erzieher*innen
  • Heilpädagog*innen
  • Sozialpädagog*innen
  • Lehrer*innen
  • Sonder-Pädagog*innen
  • Kindheitspädagog*innen
  • Psycholog*innen
  • Mediziner*innen
  • Erziehungswissenschaftler*innen
  • oder analoge Abschlüsse (B.A., M.A.) usw. (siehe Curriculum der DeGPT).

Zu­lassungs­voraus­setzungen:

  • Abgeschlossene psychosoziale Ausbildung (s.o)
  • Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld (auch Praktika und Anerkennungsjahre)
  • Mentalisierungsfähigkeit, insbesondere in Bezug auf die Bedürfnisse und Motive der Klient:innen
  • Möglichkeit der direkten Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen
  • Möglichkeit der Durchführung von Fallarbeiten/Projekten mit entsprechender Klientel sowie der traumaspezifischen Beratung von Eltern und/oder Fachleuten

Dauer und Gliederung der Zusatzqualifikation (nach den Vorgaben von DeGPT/Fachverband Traumapädagogik):

  • 7 Module (Einfachabschluss – 150 Stunden) oder wahlweise 8 Module (Doppelabschluss – 180 Stunden) à 2 und à 3 Tage:
  • 16 Std.: Theoretische Grundlagen
  • 08 Std.: Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit
  • 32 Std.: Praxis und Reflexion
  • 32 Std.: Stabilisierung
  • 08 Std.: Traumaverarbeitung
  • 24 Std.: Supervision
  • Schwerpunktsetzung wahlweise Einfachabschluss oder Doppelabschluss
  • 30 Std.: Schwerpunkt Traumapädagogik (TP) oder / und
  • 30 Std.: Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung (TZFB) (es muss sich für mindestens einen Schwerpunkt entschieden werden, ein zweiter kann dazu gewählt werden)

Leistungen für die Zertifizierung

  • Leistungen bei Einfachabschluss (150 Stunden)
  • vollständige Teilnahme an allen Modulen (150 Stunden)
  • Fall- und Projektvorstellung (beides jeweils mündlich und schriftlich). Die schriftliche Dokumentation des Falles und Projektes ist anhand eines vom Ziebertz-Institut
  • vorgegebenen Schemas zu erstellen
  • Die Fallvorstellung und das Projekt sind jeweils durch ein Originaldokument zu belegen (z.B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o.ä. des Klient*innen)
  • Leistungen bei Doppelabschluss (180 Stunden)

  • vollständige Teilnahme an allen Modulen (180 Stunden)
  • Die Leistungen sind identisch mit dem Einfachabschluss. Eine Projektvorstellung für den zweiten Schwerpunkt entfällt, jedoch muss zusätzlich eine umfangreiche Falldarstellung angefertigt werden,
  • welche dem Setting des zusätzlichen Schwerpunktes entspricht
  • Fallvorstellung (mündlich und schriftlich). Die schriftliche Dokumentation des Falles ist anhand eines vom Ziebertz-Institut
  • vorgegebenen Schemas zu erstellen
  • Die Fallvorstellung ist durch ein Originaldokument zu belegen (z.B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o.ä. des Klient*innen)
  • Teilnehmer*innen, die dieses sog. integriertes Curriculum absolvieren, das beide Einzelabschlüsse beinhaltet (Schwerpunkt TP und Schwerpunkt TZFB),
  • erhalten am Ender der Weiterbildung ein Zertifikat, das diesen Doppelabschluss dokumentiert (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde niedergelegt).
  • Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen
  • Bei Teilnehmer*innen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (TP oder TZFB) und die danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben,
    wird die Urkunde des Einzelabschlusses gegen die des Doppelabschlusses ausgetauscht (beide Schwerpunkte sind ein einer Abschlussurkunde dokumentiert).
    Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss (Fall- und Projektvorstellung) zu erbringen

Curriculum entsprechend der Vorgaben von DeGPT/Fachverband Traumapädagogik, Netzwerk für psychosoziale Fachkräfte e.V.: Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie DeGPT

Zertifizierung erfolgt durch DeGPT/Fachverband Traumapädagogik, Netzwerk für psychosoziale Fachkräfte e.V. sowie Ziebertz-Institut und sind in folgender Kombination möglich:

  • Einfachabschluss: Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumapädagogik (150 Std.)

  • Einfachabschluss: Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung 150 Std.)

  • Doppelabschluss: Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung (180 Std.)

  • Zwei Einfachabschlüsse durch zwei ausdrücklich getrennte Zetifikate:
    „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumapädagogik“ (150 Stunden) und

    „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung“ (150 Stunden)

Kosten:

3100,00 EUR (inkl. 19% USt. und 50,00 € Zertifizierungskosten) bei 150 Stunden Einfachabschluss mit einem Schwerpunkt)

3700,00 EUR (inkl. 19% USt. und 50,00 € Zertifizierungskosten) bei 180 Stunden (Doppelabschluss)

Nächster Ausbildungsstart: 28.09.2026 in Dinslaken

Inhalte der Weiterbildung:
In dieser Weiterbildung für Pflegeeltern werden die relevanten traumapädagogischen Kenntnisse und praktischen Methoden vermittelt und eingeübt. Eine kleine Projektarbeit sichert die wichtige Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. So bekommen Pflegeeltern ein „Handwerkszeug“, um diese schwierigen Situationen förderlich bewältigen zu können.

 

Kosten:

• 3100,00 EUR (inkl. 19% USt. und 50,00 € Zertifizierungskosten) bei 150 Stunden Einfachabschluss mit einem Schwerpunkt)

• 3700,00 EUR (inkl. 19% USt. und 50,00 € Zertifizierungskosten) bei 180 Stunden (Doppelabschluss)

Nächster Ausbildungsstart: 28.09.2026 in Dinslaken

Das Seminar wird live und online (hybride) angeboten. Teilnehmer*innen müssen 65% live und können bis zu 35% online teilnehmen.

Teilnehmerzahl:

  • Mind. 12 und max. 18 Teilnehmer*innen

Referenten:

  • Dr. phil. Torsten Ziebertz
  • Maria Lieb M.A.
  • Dr. phil. Eberhard Krüger

Die Teilnehmer*innen werden in den verschiedenen Modulen von mehreren Referent*innen begleitet (phasenweise Teamteaching)

Termine:
Die Weiterbildung findet komplett online im Rahmen von 1 ganzem Samstag und 4 Abendveranstaltungen statt und geht über insgesamt 40 Stunden, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Modul 1: 28./29.9.2026
  • Modul 2: 2./3.11.2026
  • Modul 3: 14./15.1.2027
  • Supervision: 17.2.2027
  • Modul 4: 4./5.3.2027
  • Supervision: 14.4.2027
  • Modul 5: 11./12.5.2027
  • Supervision: 9.6.2027
  • Modul 6: 7./8.7.2027
  • Modul 7: 15. – 17.9.2027
  • Supervision: 6.10.2027
  • Modul 8: 17. – 19.11. 2027

Interesse geweckt?

Die Weiterbildungen können in Dinslaken, oder gerne auch in Ihren Räumlichkeiten stattfinden. Sprechen Sie uns an, und wir werden eine Weiterbildung passgenau auf Ihre Bedürfnisse und Anliegen zuschneiden.